“ Wenn Du erkennst,dass es Dir an nichts fehlt gehört Dir die Welt.“ -Laotse-



Mich hat dieser Satz gestern so tief im Herzen berührt!!!
Ich möchte ihn mit euch teilen, denn er entspricht genau dem, wonach ich eigentlich die ganze Zeit strebe. Auf meinem Weg zur Arbeit benutze ich meist eine private Fähre über die Havel. An manchen Tagen bieten sich mir solche Ausblicke wie der auf dem Foto. Diese Momente des alltäglichen Glücks und der absichtslosen tiefen Zufriedenheit im Augenblick berühren mein Inneres. Dieser kleine Moment der Überfahrt dauert nicht länger als fünf Minuten, dennoch zehre ich von der tiefen Verbindung mit der Ruhe und Natur noch wochenlang. Ich möchte mich im Alltag gern mehr an solche Momente erinnern und sie mir gönnen. Im Laufe meines Lebens bemerke ich mehr und mehr wie wichtig es mir ist, Tankstellen für meine tägliche Kraft zu finden. Alle Menschen haben solche individuell verschiedenen kleinen Stellen, an denen sie Kraft für den Alltag auftanken können. Manche beten, andere meditieren, Joggen soll Glückshormone freisetzen, wandern gibt innere Ruhe, Musik lässt die Seele schwingen,… Schaut doch mal bei euch: Was ist in letzter Zeit zu kurz gekommen im Alltagsgetümmel? Welches Bedürfnis meldet sich bei euch? Vielleicht das nach Leichtigkeit und Spass?
Dann nix wie los zum Tanzkurs, auf die Rollschuhe oder zum Theaterworkshop. Das alles sind Tankstellen für mehr Kraft und Gelassenheit im Alltag jenseits von all den Zwängen und Anforderungen. Auch ganz ohne Geld ist es möglich, den Moment vollkommener Zufriedenheit zu erreichen – und sei es nur für einen Moment. Sicher gibt es ganz reale Sorgen und Nöte, die sich nicht wegzaubern lassen. Wie wäre es jedoch ,trotz Widrigkeiten und vielleicht kleinen Geldbeutels sich täglich drei Dinge zu überlegen für die es sich lohnt, dankbar zu sein. Oder nach drei Dingen am Tag zu forschen, die gut gelaufen sind, auch wenn der ganze Tag eine scheinbare Katastrophe war. Einen Moment innehalten, gewahr werden was tatsächlich ist, dreimal tief durchatmen und dann in kleinen Schritten weitergehen im Hier und Jetzt, diese sich immer wiederholende Übung kann uns zu Laotse begleiten!


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