Was träumen Sie, wenn Sie wach sind?

Hermann Scherer stellt diese Frage in seinem Buch „Schatzfinder“. Und mich erreicht er damit voll und ganz. Coaching besteht oft erst einmal aus Träumen, Ideen sammeln und Spinnen – ein „was wäre, wenn…“. Kinder schöpfen bei solchen Träumerein aus dem Vollen, sie sehen noch eine unendliche Blumenwiese voller Möglichkeiten vor sich. Später, nach Ausbildung oder Studium und Eintritt in die Berufstätigkeit sieht das meist ganz anders aus. da gibt es dann das Alltagsgeschäft, da sind die Brötchen zu verdienen, die die Familie ernähren, da ist das Alter oder die Gesundheit oder die Unabkömmlichkeit am Arbeitsplatz, die uns verharren lassen und die Träume verjagen.Vielleicht ist es auch so, dass sich eine Stagnation durch den Verlust von Arbeit eingeschlichen hat. Es scheint sehr mühevoll, neue Optionen zu denken oder gar zu träumen. Aus eigenem Erleben weiß ich wie wichtig es ist, scheinbar Unrealistisches zu träumen und dann Schritt für Schritt darauf hin zu arbeiten. Wichtig sind dabei kleine, machbare und überschaubare Ziele, die sich erreichen lassen. So können Sie z.B. ewig davon träumen, im Unternehmen nach langen Jahren etwas Spannenderes arbeiten. Wenn die Vorgesetzten niemals davon erfahren, wird es nichts werden. Trauen Sie sich aus der Deckung, zeigen Sie sich mit Ihren Träumen, sprechen Sie konkret aus, was Sie möchten. Je genauer Ihr Gegenüber weiß was Sie wollen, desto höher ist die Chance auf Erfüllung. Das gilt übrigens nicht nur im beruflichen Bereich. In der Partnerschaft, den Kindern gegenüber oder im Freundeskreis ergibt sich ein gutes Übungsfeld für das Ausprobieren von Träumen. Vielleicht entspricht es Ihrer Traumvorstellung, , jeden Dienstag gemeinsam mit allen Kindern zu essen. Dann sprechen Sie es aus. Erzählen Sie allen Beteiligten davon und werben Sie dafür. Sehr wahrscheinlich wird Ihr Traum Realität. Vielleicht träumen Sie davon, endlich das zu tun, was Sie immer schon mal machen wollten?! Dann starten Sie jetzt! Schauen Sie was es braucht, um den Traum real werden zu lassen. Schreiben Sie Pro und Contra auf – Sie werden überrascht sein, oft gewinnt das Pro. Dann schauen Sie, welche Ressourcen Sie für Ihren Traum brauchen und welche Sie schon haben. Ressourcen können neben Geld und Dingen auch Menschen, Häuser , Wissen, Sprachen,etc. sein.“Was träumen Sie, wenn Sie wach sind?“ ist also eine Inspiration für den Alltag . Haben Sie Mut und Humor für die kleinen und großen Abenteuer, die das Leben uns allen bietet, wenn wir Träume leben!

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